Tiroler Bauernstandl - Case Study„Mediation”



Tiroler Bauernstandl AG
Wolfgang Obermüller
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Aufgabenstellung

Aufgrund der raschen Expansion in Deutschland entstand ein Ungleichgewicht zwischen den Deutschen und den Österreichischen Franchise-Nehmern von 81 zu 4.

Da das Geschäftskonzept des Tiroler Bauernstandl stark auf der Qualität Österreichischer bzw. Tiroler Produkte aufbaut, identifizierten sich die Österreichischen Franchise-Nehmer sehr stark mit dem Franchise-Konzept. So stark, dass sie den Eindruck gewannen, dass das gesamte Franchise-System zu "Deutschland-lastig" wurde und ihre Österreichische Identität unterginge.
Anstatt, dass alle Franchise-Nehmer sich und ihre Partner als ein starkes Netzwerk verstanden, wurde eine imaginäre Trennlinie zwischen Deutschen und Österreichischen Partnern gezogen und eine Nationalitäten-Konflikt trat auf.

Die Österreichischen Franchise-Nehmer hatten eine starke persönliche Beziehung zu Herrn Obermüller aufgebaut, da sie durchwegs die ältesten Franchise-Nehmer waren und hatten das Gefühl bekommen, von Herrn Obermüller nicht mehr als seine wichtigsten Partner in der Gründungsphase respektiert zu werden.

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