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Ursprünglich gingen wir davon aus, dass ein möglichst
kurzer Vertrag mit den wesentlichen Rechten und Pflichten
ausreicht, um unser Franchise-System aufzubauen. Nachdem
wir bereits einige Franchise-Nehmer für unseren „Rollenden
Fachmarkt PaintExpress“ für Holzlacke
und -beizen gewonnen hatten, stellte sich heraus,
dass vieles nicht ausreichend geregelt war. Offene
Fragen bedeuten Konfliktpotentiale, und Konflikte
sind „Sand im
Getriebe“ unserer Vertriebs-Partnerschaft. Sie
absorbieren Energie und Zeit auf beiden Seiten, beim
Franchise-Nehmer und in der Zentrale, mindern die
Vertriebskraft.
In der Franchise-Praxis wirkt der Vertrag primär
als eine Aufzeichnung vereinbarter „Spielregeln“.
Sie dienen dazu, die Kooperation mit möglichst
geringen Reibungsverlusten umzusetzen. Mit diesem Ziel
wurden zunächst gemeinsam mit Syncon ein detailliertes
Inhaltskonzept des Vertrags sowie ergänzende Richtlinien
für die besonders erfolgswirksamen Prozesse erarbeitet.
Daraus hat ein auf Franchising spezialisierter Anwalt
unseren neuen Vertrag abgeleitet. Unter Mitwirkung von
Syncon haben wir unseren Partnern in der Jahrestagung
das Wesen des Franchising eingehend vermittelt, die
Wirkungsweise, die Synergiepotenziale und die Notwendigkeit
detaillierter „Spielregeln“. Dies hat den
Boden bereitet für die Vertragsumstellung.
Beate Hesse
Geschäftsführende Gesellschafterin HESSE GmbH
& Co. |
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